Ausgabe 01/2010

KODEX ABARTH - DIE WERTE DES RENNSPORTS

Carlo Abarth hatte ein besonderes Talent, ohne das die Legende Abarth nie entstanden wäre. Natürlich lebte er seine große Begabung für den Rennsport und sein geniales Gespür für die Technik. Aber es war eine seiner ganz speziellen Fähigkeiten Leidenschaft zu empfinden und andere für sie zu begeistern. Er zog Menschen an, die seine Genialität schätzten und die selbst Großes leisten konnten und wollten. Nicht ohne Grund versammelten sich die großen Rennfahrer der damaligen Zeit am Steuer seiner Fahrzeuge. Und die großen Designer entwarfen mit ihm gemeinsam die edelsten Linienführungen des Automobils der 50er und 60er Jahre. Seine Mechaniker – sie waren Meister der Konstruktionskunst und Technik. Sie alle teilten die Werte, die Carlo Abarth liebte und lebte: die Werte des Rennsports.

Und Carlo Abarths Anspruch war hoch. Nie war er mit weniger zufrieden als mit Perfektion. In jedem Bereich seines Lebens ging es um Siege und das Gefühl des Triumphs. Darum erwartete er von allen – mindestens – ihr Herzblut. Aber er verlangte von seinen Mitarbeitern nie, was er nicht selbst gegeben hätte. Er wollte, daß alle, mit denen er seine Ideen, Gedanken und Entwicklungen teilte, fühlten, wollten und taten, was er selbst getan hätte – und das war: Alles.
 
Die Erfolge Carlo Abarths und seine Fähigkeiten andere großartige Talente anzuziehen, basierten darauf, daß er an etwas glaubte und für etwas kämpfte. Er lebte für das, was ihm wichtig war – mit ganzem Herzen.

Carlo Abarth lebte die Werte des Rennsports. Sein ganzes Leben war bestimmt von den Regeln, die dich im Rennsport zur Legende, zum Helden machen.
 
In keinem anderen Sport lebst du so nahe an der Gefahr. Und je schneller du bist, desto schärfer wird die Kante, auf der du entlang fährst. Wer wusste das besser, als Carlo Abarth? Er war ein Mensch der Extreme, wollte Alles oder Nichts. Nur Siegen zählte. Das galt für ihn, seine Fahrer. Kampfgeist war sein Leben. Er zögerte nicht – er handelte. Schnell. Weil er wusste, was zu tun war. Er erfasste Situationen, bevor andere sie wahrnahmen. Er verstand es perfekt die Chance des Augenblicks zu sehen, zu erahnen und seinen Vorteil zu nutzen. Und er war bereit auszureizen, was auszureizen war. Er wusste, was er konnte. Arbeitete unermüdlich. Vor Allem an sich selbst. Sein Ziel war das Ausweiten von Grenzen. Dazu musste und wollte er zwingend – wie jeder, der siegen will – die eigenen Stärken und Grenzen so gut kennen wie die Stärken und die Grenzen seiner Technik. Denn er wusste auch: Schwächen, die du nicht kennst, sind die ersten, die dich einholen. Und das gilt genauso für die Gegner. Ihre Schwächen bergen Chancen wie Gefahren. Also, sind sie besser Teil deines Plans.
 
Carlo Abarth widmete sein Leben der Lust am Wettkampf, der Liebe zur Geschwindigkeit und der Präzision seiner Technik. Sie gehörten zu ihm wie sein Team und der Respekt für seine besten Feinde – die er schätzte, weil nur sie ihm zeigen konnten, daß er wirklich gut war.
 
Die Werte des Rennsports erfüllten sein Leben. Er war ein gnadenloser Kämpfer, der am härtesten zu sich selbst war. Und ein mutiger Unternehmer, der kein Blatt vor den Mund nahm. Aber er war auch verletzlich. Es traf ihn, wenn Menschen seine Werte nicht verstanden. Aber wenn sie fühlten, was er fühlte – glaubten, was er glaubte, zog das den Erfolg magisch an. So entstand die Legende.
 
Die Werte des Rennsports prägen heute die ABARTH SCHOOL OF RACING.
Teile den Spirit Carlo Abarths.

 

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